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Staritz GmbH & Co. KG
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Fachgerechte Asbestsanierung & -entsorgung – mit den Verfahren BT 40 & BT 43

Lange Zeit war Asbest ein beliebter Baustoff, der unter anderem in Form von Asbestplatten oder als Beimischung in Eternitplatten, Dämm- und Dichtmaterialien, Fliesenkleber etc. verwendet wurde. Kein Wunder – immerhin ist Asbest äußerst robust und gehört zu den nicht brennbaren Materialien. Spätestens seit den 1990er-Jahren wissen wir jedoch um die schweren gesundheitlichen Schäden, die durch Asbeststaub ausgelöst werden können. Daher ist die Verwendung von Asbest in Deutschland seit 1993 streng verboten. Trotzdem gibt es noch zahlreiche ältere Gebäude, in denen Asbest oder asbesthaltige Materialien verbaut sind. Und wird Asbest entdeckt, stellen sich natürlich viele Fragen. Deswegen haben wir die wichtigsten Informationen rund um die Asbestentsorgung für Sie zusammengefasst.

 

Inhalt:

Was tun, wenn Asbest entdeckt wird?

 

Wird in einem Gebäude Asbest entdeckt, erfolgt zunächst eine Dringlichkeitsbewertung. Danach entscheidet sich dann anhand der Asbestrichtlinie, ob eine Sanierung umgehend durchgeführt werden muss oder je nach Dringlichkeit innerhalb von zwei oder innerhalb von fünf Jahren eine Neubewertung ansteht. Doch auch wenn das unmittelbare Gefahrenpotenzial als niedrig eingestuft wird, kann eine Asbestsanierung sinnvoll sein. Aus zwei wesentlichen Gründen:

Gesundheitliche Risiken

Auch wenn zunächst keine direkte Gefahr besteht, kann nie ganz ausgeschlossen werden, dass Asbestfasern in die Luft gelangen. Darüber hinaus machen sich die gesundheitlichen Folgen von Asbest oft erst Jahre später bemerkbar – also dann, wenn es bereits zu spät ist. Mit der Sanierung durch einen zertifizierten Fachbetrieb wird dieses Risiko zuverlässig gebannt.

Steigerung des Immobilienwertes

Sind asbesthaltige Materialien verbaut, wirkt sich das entsprechend negativ auf den Immobilienwert aus. Im Umkehrschluss steigern Sie den Wert Ihrer Immobilie mit einer professionell durchgeführten Sanierung.

Um dabei außerdem die steuerlichen Vorteile einer außergewöhnlichen Belastung zu nutzen, lassen Sie die Asbestsanierung und -entsorgung durch einen zertifizierten Fachbetrieb vornehmen. Hier stehen wir Ihnen gerne als erfahrener Partner zur Seite – sowohl für private Immobilien als auch für Gewerbeimmobilien und öffentliche Bauten.

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Warum ist Asbest so schädlich?

 

Ist Asbest äußeren Einwirkungen ausgesetzt, spalten sich die Fasern in sehr feine Bestandteile auf. Diese können dann eingeatmet werden und so weiter in die Lunge gelangen, wo sie das Gewebe reizen und zu schweren Erkrankungen führen – von der sogenannten Asbestose bis hin zu Lungenkrebs. Darüber hinaus sind auch Tumore im Brust- und Bauchfell möglich. Es ist also unbedingt zu vermeiden, dass Asbest in die Atemluft gelangt. Daher ist es auch immer ratsam, bei Asbestentdeckungen Fachkräfte hinzuziehen. Immerhin besteht bei unsachgemäßer Entfernung das größte Risiko, dass Asbestfasern freigesetzt werden.

Warum die Fräsverfahren BT 40 & BT 43 für die Asbestsanierung?

 

Die Fräsverfahren BT 40 und BT 43 wurden entwickelt, um asbesthaltige Stoffe (beispielsweise Klebstoffe, Fugenmasse etc.) in Gebäuden emissionsarm zu entfernen. Also so, dass keine Schadstoffe in die Atemluft gelangen. Die Verfahren gewährleisten dank integrierten Absaugvorrichtungen ein Höchstmaß an Sicherheit bei der Asbestsanierung – und sind außerdem umsetzbar ohne komplette Abriegelung des Einsatzortes sowie umfassende Be- und Entlüftungsmaßnahmen (im Rahmen der sogenannten Freimessung). BT 40 ermöglicht die Entfernung asbesthaltiger Materialien im Boden, während BT 43 für Arbeiten an der Wand gedacht ist. In Kombination lassen sich also mittels dieser beiden Fräsverfahren komplette Gebäude sanieren, während die damit einhergehenden Einschränkungen bei der Immobiliennutzung minimiert werden.

Die Anwendung dieser anhand der Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 519) entwickelten Fräsverfahren erfolgt ausschließlich durch geschultes Fachpersonal. Außerdem sind spezielle Maschinen notwendig, über die nur wenige Betriebe verfügen. Das Team der Staritz GmbH & Co.KG arbeitet regelmäßig mit beiden Verfahren und kann dadurch Asbestsanierungen unter bestmöglichen Voraussetzungen durchführen.

Natürlich übernehmen wir ebenso Asbestsanierungen, die ohne diese Fräsverfahren durchgeführt werden – beispielsweise die Entfernung von Fassadenplatten und Dacheindeckungen. Auch hier arbeiten wir immer gemäß TRGS 519 und so, dass Ihnen durch die Maßnahmen möglichst wenig Umstände entstehen.

Welche Kosten fallen für die Asbestentsorgung an?

 

Die Kosten einer fachgerechten Asbestsanierung hängen vom konkreten Vorkommen ab und setzen sich aus den folgenden Leistungen und Gebühren zusammen:

  • Erstellung einer Dringlichkeitsbewertung durch einen ausgewiesenen Experten (sofern gewünscht)
  • Anfahrtskosten (inkl. Maschinen)
  • Entfernung der asbesthaltigen Materialien (Kalkulation nach Quadratmetern oder anhand von Festpreisen)
  • Verpackungsmaterialien für Asbeststoffe (spezielle „Platten-„ oder „Big-Bags“)
  • Entsorgungskosten

Selbstverständlich erhalten Sie vor Beginn der Arbeiten einen ausführlichen Kostenvoranschlag von uns und können entsprechend planen. Um langfristig Kosten zu sparen, können Sie eine Asbestsanierung direkt mit weiteren Sanierungsmaßnahmen verbinden – beispielsweise einer umfassenden Wärmedämmung. Auf diese Weise erfüllt die Instandsetzung einen doppelten Zweck und Ihre Investition in die Sanierung amortisiert sich auf lange Sicht.

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Kann ich Asbest auch selbst entsorgen?

 

Für den Umgang mit asbesthaltigen Materialien gelten strenge gesetzliche Regeln. Dass bedeutet, dass eine Privatperson nur dann Asbest entfernen darf, wenn sie zuvor eine entsprechende Schulung durchlaufen hat und über die notwendige (und sehr kostspielige) Ausrüstung für einen solchen Einsatz verfügt. Denn die umfassenden Sicherheitsbestimmungen gelten natürlich ebenso für Heimwerker und der Asbest muss fachgerecht entsorgt werden (transportiert in extra dafür vorgesehenen luftdichten Beuteln). Zudem darf die Asbestentfernung nur bei fest gebundenen Asbestzementprodukten durch eine geschulte Privatperson erfolgen. Für alle schwach gebundenen Asbestprodukte (beispielsweise Spritzasbest) muss unbedingt ein behördlich zugelassener Fachbetrieb hinzugezogen werden. Ansonsten drohen hohe Geldstrafen bis hin zur Strafanzeige.

Darüber hinaus können Maßnahmen zur Asbestsanierung nur dann als außergewöhnliche Belastung bei der Steuer geltend gemacht werden, wenn sie durch ein entsprechendes Fachpersonal durchgeführt werden. Hinzukommt, dass das geschulte Spezial-Team der Staritz GmbH & Co KG diese Arbeiten mit hochprofessioneller maschineller Unterstützung wesentlich schneller und effizienter durchführt. So können Sie die Räumlichkeiten bald schon wieder nutzen und die zeitweiligen Einschränkungen reduzieren sich auf ein Minimum.

Es gibt also gleich mehrere gute Gründe, unseren Fachbetrieb zu beauftragen:

  • Gesundheitliche Aspekte
  • Rechtssicherheit
  • Steuervorteile
  • geringere Dauer der Einschränkungen durch Sanierungsarbeiten

Wie kann ich die Asbestsanierung beauftragen?

 

Setzen Sie sich ganz einfach telefonisch oder per E-Mail mit unserem Fachbetrieb in Verbindung, um eine erste Einschätzung und einen Kostenvoranschlag einzuholen. Dabei steht Ihnen die Staritz GmbH & Co. KG für den gesamten Raum Aachen und die weitere Region zur Seite. Unser erfahrenes Team bespricht mit Ihnen in aller Ruhe das Vorgehen, welche Möglichkeiten bestehen und mit welchen kurzzeitigen Einschränkungen Sie im Hinblick auf die Räumlichkeiten zu rechnen haben. Gerade wenn ein Asbestfund überraschend kommt und spürbare Auswirkungen auf die Wohnsituation oder gar den Geschäftsbetrieb hat, herrscht oft Verunsicherung. Doch keine Sorge – wir beraten Sie umfassend zu allen Fragen und kümmern uns zuverlässig um alle Sanierungsarbeiten. Schließlich ist genau das unsere Aufgabe und der Grund, warum unsere Kunden seit über 50 Jahren auf uns zählen.

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